Ganz schön alt

Am 4. August 1900 wurde die Schützenhalle feierlich eingeweiht. Aufgrund der steigenden Entwicklung der Lüdenscheider Schützengesellschaft 1506 e.V., hatte man zunächst Pläne für eine Erweiterung der alten Halle. Doch mit Unterstützung des damaligen Bürgermeisters Dr. Jockusch, der die Bedeutung einer „geräumigen und würdigen Fest-Halle“ für die Stadt Lüdenscheid erkannte, kam es am 25. Mai 1899 zur Grundsteinlegung für den Neubau.

Anteilscheine aus der gesamten Bürgerschaft halfen der Schützengesellschaft, die Baukosten zu finanzieren. Und schon vor der Fertigstellung der Halle gab es Anfragen von Lüdenscheider Vereinen zur Nutzung für Feste. In den folgenden mehr als hundert Jahren war die Halle fest verbunden mit der Geschichte Lüdenscheids: Sie war Ort für Schützenbälle, Festivitäten anderer Vereine, Konzerte, politische Veranstaltungen und wurde in Kriegszeiten sogar als Lazarett genutzt.

Die Hallengeschichte von den Anfängen bis zum Jahr 1980 hat Fritz Schlieck dokumentiert und steht als PDF-Datei hier zum Download bereit:

Die Geschichte der Schützenhalle